Sanierung von Abscheideranlagen
kurze Sanierungszeiten – lange Haltbarkeit

Das lösungsmittelfreie BfU-Beschichtungssystem kombiniert Beständigkeit mit Einbaukomfort

Der Gesetzgeber schreibt eine Generalüberprüfung von Ölabscheideranlagen alle 5 Jahre vor.
Dabei treten häufig Mängel an der Beschichtung zu Tage, die im schlimmsten Fall zur Undichtigkeit des Behälters und dem damit verbundenen Austritt von Flüssigkeit führen kann. Werden das Erdreich und eventuelle Wasservorräte verunreinigt, drohen beträchtliche Strafen und Sanierungskosten. Doch auch die Beseitigung der Schäden war bisher mit hohen und großen Problemen behaftet. Die bisherigen Methoden führten zu längeren Ausfallzeiten und einem hohen, teuren Arbeitsaufwand.

Wir haben uns auf die Sanierung der Beschichtung von Ölabscheideranlagen spezialisiert und ein System entwickelt, das uns ermöglicht, die Beschichtung ohne lange Vorbereitungszeiten aufzubringen. Und das bei langer Haltbarkeit und unter Erfüllung aller vom Gesetzgeber geforderten Normungen und rechtlichen Grundlagen.

Osmotisches System

Wodurch entsteht Blasenbildung?

Neben Rahmenbedingungen wie Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen, Lunker, und Hohlräumen sind häufig Fehler bei der Verarbeitung Hauptursache später auftretende Fehler in der Epoxidharz-beschichtung. Eine nicht porenfüllende Grundierung, offene Lunker, Fehler im Mischungsverhältnis oder eine hohe Untergrund- oder Materialtemperatur führen ebenso zu Blasenbildung wie die zu schnelle Überarbeitung lösungsmittelhaltiger Produkte oder die Einmischung von Luft. Auch chemisch/physikalische Ursachen wie Dampfdruck, drückendes Wasser oder Unverträglichkeiten von Beschichtungsmaterialien führen zu vorzeitiger Alterung der Epoxidharzbeschichtung.

Hauptursache Osmose

Das Hauptproblem besteht jedoch in der sogenannten Osmose. Osmotische Transportvorgänge beruhen auf der Diffusion von Lösungsmitteln aus der Lösung niedriger Konzentration zu einer Lösung höherer Konzentration, die durch eine halbdurchlässige (semipermeable) Membran voneinander getrennt sind.

Der so in der höher konzentrierten Lösung sich aufbauende hydrostatische Druck wird als „osmotischer Druck“ bezeichnet und gilt als Hauptursache für Blasenbildung bei Epoxidharzbeschichtung. (siehe Skizze)

Zwei Kompartimente sind durch eine semipermeable Membran getrennt. Die Porengröße ist ausreichend , um kleinen Partikeln (Ionen, Molekülen) einen ungehinderten Durchlass zu gewähren; sie verhindert jedoch die Passage der großen. Es bau sich daher in der Beschichtung ein höherer osmotischer Druck auf , da sich jeder Partikel mit einer Hydrathülle umgibt. Da jenes Kompartiment mehr „wasserbindende“ Partikel  enthält, dehnt sich das Volumen aus. Es kommt zur Blasenbildung und zur Zerstörung der Beschichtung.

Osmose ist im Wesentlichen von folgen Faktoren abhängig:
– Anwesenheit von Wasser bzw. wässrigen Lösungen (>3%)
– Anwesenheit einer semipermeablen Membran
– der osmotische Druck ist höher als der Haftverbund
– Druckfähigkeit des Untergrundes und der Beschichtung
– Art und Anzahl der Wasser elubierbaren Stoffe im
   Reaktionsharz
– Alkalibeständigkeit und Wasseraufnahme der
   Reaktionsharze

Modell osmotisches System1-komplett

Die Lösung – BfU-Beschichtungssystem!

Vorteil 1: Verhindert Osmoseerscheinungen
– Lösungsmittelfreie Beschichtung
– Keine wasserlöslichen bzw. quellenden Bestandteile im System
– Gute Benetzungsfähigkeit der Grundierung auch für nasse Oberflächen
– Filmbildende Schichtdicke der Grundierung

Vorteil 2: Schnelle, Problemlose Sanierung
– herkömmliche Beschichtungen, können bei Überschreitungen einer Restfeuchte des Betons von 6% nicht aufgetragen
   werden. Da man diesen Wert im eingebauten Zustand nur selten erreichen kann, haben wir eine spezielle Grundierung
   entwickelt, die auf feuchte, verölte Untergründe aufgetragen werden kann.
– Auf Wunsch stellen wir Ihnen einen mobilen Ölabscheider zur Verfügung, somit haben Sie keine Betriebsunterbrechung.

Vorteil 3: Langanhaltender, sicherer Schutz
– Beständigkeit gegen rückseitige Durchfeuchtung. Erfüllt die
   Anforderung der Prüfung bei rückseitiger Feuchteentwicklung gemäß
   RiLi SIB (Richtlinie für Schutz- und Instandsetzung von Betonbauteilen
   des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton)

– Beständigkeit gegen thermische Belastung
– Dauerhafte Rissüberbrückungsfähigkeit durch hohe
   Elastizität
– Verfestigung des Untergrundes
– Gute Chemikalienbeständigkeit
– Elektrische Ableitfähigkeit
– Beste Reinigungsmöglichkeit
– Erhöhung des Widerstandes gegen Schlagbeanspruchung
– Witterungs- und Altersbeständigkeit
– Physiologische Unbedenklichkeit

Beispiel einer Sanierung – Firma Siemens Erlangen

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